Anschlussverbot für Österreich trotz 99,5 % Befürworter der Volksabstimmung von 1921

29. Mai 1921: Volksabstimmung in Salzburg: 99,5 % der Deutschen im österreichischen Restgebiet stimmen für den Beitritt zum Deutschen Reich. Die Abstimmung hat jedoch durch das Anschlussverbot keinen Erfolg.

Anschlussverbot

Anschlussverbot bezeichnet das Verbot der Siegermächte nach dem Ersten Weltkreig und ebenso dem Zweiten Weltkrieg, dass der abgetrennte deutsche Teil von Österreich dem Großdeutschen Reich beitreten darf. Damit soll die Bildung einer gesamtdeutschen Nation verhindert und ein einiges Deutschland als wirtschaftliche Konkurrenz ausgeschaltet werden.

Bereits im Jahre 1806 wurde durch Frankreich mit der erpressten Niederlegung der Reichskrone eine Abspaltung des österreichischen Gebietes vom Rest Deutschlands unternommen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Anschlussverbot von den Kriegsgegnern Deutschlands in den menschenverachtenden sogenannten Pariser Vorortverträgen festgelegt.

Bereits während des Zweiten Weltkrieges forderten die deutschen Kriegsgegner eine erneute Abtrennung Österreichs in der Moskauer Deklaration von 1943.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, der Rückgängigmachung des „Anschlusses“ vom 13. März 1938 und der Wiederherstellung Österreichs als „souveränem“ Staat, wurde das Verbot in Teil 3 des Österreichischen Staatsvertrages vom 15. Mai 1955 festgehalten:

Artikel 3. Anerkennung der Unabhängigkeit Österreichs durch Deutschland

Die Alliierten und Assoziierten Mächte werden in den deutschen Friedensvertrag Bestimmungen aufnehmen, welche die Anerkennung der Souveränität und Unabhängigkeit Österreichs durch Deutschland und den Verzicht Deutschlands auf alle territorialen und politischen Ansprüche in Bezug auf Österreich und österreichisches Staatsgebiet sichern.

Artikel 4. Verbot des Anschlusses

1. Die Alliierten und Assoziierten Mächte erklären, dass eine politische oder wirtschaftliche Vereinigung zwischen Österreich und Deutschland verboten ist. Österreich anerkennt voll und ganz seine Verantwortlichkeiten auf diesem Gebiete und wird keine wie immer geartete politische oder wirtschaftliche Vereinigung mit Deutschland eingehen.

2. Um einer solchen Vereinigung vorzubeugen, wird Österreich keinerlei Vereinbarung mit Deutschland treffen oder irgendeine Handlung setzen oder irgendwelche Maßnahmen treffen, die geeignet wären, unmittelbar oder mittelbar eine politische oder wirtschaftliche Vereinigung mit Deutschland zu fördern oder seine territoriale Unversehrtheit oder politische oder wirtschaftliche Unabhängigkeit zu beeinträchtigen. Österreich verpflichtet sich ferner, innerhalb seines Gebietes jede Handlung zu verhindern, die geeignet wäre, eine solche Vereinigung mittelbar oder unmittelbar zu fördern, und wird den Bestand, das Wiederaufleben und die Tätigkeit jeglicher Organisationen, welche die politische oder wirtschaftliche Vereinigung mit Deutschland zum Ziele haben, sowie großdeutsche Propaganda zugunsten der Vereinigung mit Deutschland verhindern.

Artikel 4 diente der Sowjetunion dazu, Österreich vom Beitritt zur EWG abzuhalten. Der EU-Beitrittsantrag Österreichs wurde in weltpolitisch veränderter Lage erst 1989 gestellt.

Das zumindest für Österreich zweifellos nach wie vor bestehende Anschlussverbot verdeutlicht, wie weitreichend die alliierten Vorbehalte bezüglich gemeinheim als „souverän“ angenommener Staaten bis heute zum Teil sind.

.
Quelle: Metapedia.

Alliierte Zensur – Die größte Bücherverbrennung aller Zeiten

Die größte Büchervernichtung aller Zeiten mit dem Ziel der Auslöschung der deutschen Kultur und der totalen Vernichtung der kollektiven Erinnerung der Deutschen fand nach 1945 durch alliierte Besatzungstruppen an deutschem Kulturgut statt.

Alliierte Bücherverbrennung in der SBZ.jpgDie Vernichtung geht zurück auf den Kontrollratsbefehl Nr. 4 vom 13. Mai 1946, um die geplante Umerziehung der Deutschen wirksam durchführen zu können. Die „Liste der auszusondernden Literatur“ wurde dabei zuerst in der damaligen SBZ in Mitteldeutschland erstellt, später von den drei westlichen Besatzungszonen eilfertig übernommen. Darüber hinaus gab es in jeder Besatzungszone West- und Mitteldeutschlands weitere eigene Listen mit ebenso zensierten Schriften. Insgesamt wurden 35.743 Titel und Schriften aus Bibliotheken und Büchereien ausgesondert und vernichtet. Darunter auch Zigaretennbilderalben, Deutsche Heldensagen und Kinderbücher. Für Bücherreihen und Zeitschriften wurden darüber hinaus sogenannte „Gruppenverbote“ verhängt, die dann für sämtliche Auflagen, Ausgaben und Jahrgänge galten. Bei dem Ziel der Büchervernichtung bestand traute Einigkeit zwischen der sowjetischen Besatzungsmacht einerseits und den westlichen Siegermächten andererseits.

„Das Interesse beider Systeme war es, in erster Linie die Ausstrahlungskraft des Gedankens der Volksgemeinschaft im Innersten zu zerstören und damit schon im Ansatz eine Wiederholung dieses augenscheinlich aussichtsreichen Versuchs der Überwindung des Liberalkapitalismus zu verhindern. Die Weiterverfolgung dieses Kriegszieles über den Waffenstillstand hinaus offenbarte sich in der Indizierung von 35.743 deutschsprachigen Buchtiteln als „Träger nationalsozialistischen Gedankenguts“ durch den Alliierten Kontrollrat mit der sich daran anschließenden größten Büchervernichtung der Weltgeschichte.“

Im Gegensatz zur nichtstaatlich organisierten Aktion wieder den undeutschen Geist des Jahres 1933, die alleinig eine kulturelle Reinigung Deutschlands nach der Zersetzung während der Weimarer Zeit zum Ziel hatte und in ihrer Symbolik durch nichts mit der alliierten Büchervernichtung vergleichbar ist, war der Zweck der alliierten Büchervernichtung die totale kulturelle Zerstörung ihres außenpolitischen Konkurrenten Deutschland. Kein Deutscher hat es jemals gewagt, das Kulturgut eines anderen Landes so anzutasten oder gar gezielt zu zerstören in einer Weise, wie dies gegen Deutschland durchgeführt wurde. Während des anglo-amerikanischen Terrorbombenkrieges gegen deutsche Städte waren schon bereits zuvor Millionen von Büchern verbrannt, darunter unwiederbringliche Kulturschätze.

Die Lizenzzeitungen waren Ausgangspunkt der Entwicklung der antinationalen gleichgeschalteten Massenmedien, deren Aufgabe die Ausformung der öffentlichen Meinung ist.

In Deutschland gab es von 1933 bis 1945 eine „Deutsche Zentralpolizeistelle für die Bekämpfung unzüchtiger Bilder, Schriften und Inserate“, deren Beamte nach billigem Ermessen Bücher entwendeten. Die alliierten „Säuberer“ streiften ähnlich Büchersammlungen durch und extrahierten Bände vor Ort.

Die Liste beginnt einleitend:

Folgende Gruppen von Büchern sind im ganzen zu sperren, ohne daß die Titel einzeln aufgeführt werden:
  1. Die Schulbücher aus den Jahren 1933-1945.
  2. Die Baupläne für Modelle von Flugzeugen, Kriegsschiffen und Kriegsfahrzeugen, in der Regel mit gedruckten Anleitungen versehen.
  3. Die Dienstvorschriften des Heeres, der Luftwaffe und der Marine.
Folgende Einzelschriften sind zu sperren (…)

Bücher in Privatbesitz waren von der Bücherverbrennung nach der „Befreiung“ 1945 in der Regel jedoch nicht betroffen und konnten, wenn auch zumeist heimlich, in den folgenden Jahrzehnten weitergereicht und gelesen werden. In der SBZ wurden auch private Büchersammlungen durchschnüffelt und gegebenenfalls der Vernichtung zugeführt. Darüber hinaus ist jedoch derzeit der antiquarische Vertrieb einiger dieser Bücher in der BRD nicht (mehr) eingeschränkt.

.
Quelle: Metapedia

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s